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Das Aufteilen der Kosten.


fotolia/Datei: #191196972 | Urheber: alfexe
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Hallo und Willkommen,

ich hoffe, euch geht es gut und du hast den ersten Teil von der Budgeterstellung gemacht.

 

Gut, dann geht es weiter. Nachdem du ja jetzt deine Ausgaben kennst und schon mal die ersten Sachen gesehen hast, die weg können, geht es heute weiter.

 

Was kannst du noch streichen? Den berühmt berüchtigten Soja Latte? Oder Fitnesscenter? Es gibt immer Stellen, wo du sparen kannst und die gestrichen werden können. Zuviel shoppen gewesen? Wo liegen deine Schwachstellen?

 

Du hast ja aufgeschrieben, was deine Ausgaben sind, die jährlichen Kosten wie Versicherungen, Vereine oder sonstiges wurden auf Monatsbasis berechnet. Das Geld dafür sparst du jeden Monat an, d.h. du entnimmst deinem Konto nur die berechneten Monatskosten für Essen, Kleidung und Fahrtkosten, den Rest lässt du ansammeln und hast dann den Betrag jeden Monat gespart, den du für die jährlichen Kosten brauchst.

Wenn es also Zeit ist, diese zu bezahlen, hast du diesen Betrag schon angespart und wirst nicht panisch, wenn die Rechnungen kommen.

 

Die meisten Ausgaben können automatisiert werden, sprich über Lastschrift und Dauerauftrag, schreibe dir aber alles genau auf, denn sonst kommt du durcheinander.

Wenn es dir lieber ist, habe ein 2. Konto auf das jeden Monat, das Geld für die jährlichen Kosten geht. Falls du dir selber nicht traust, ist es so besser, was weg ist, ist weg. Dieses 2. Konto rührst du nicht an und zahlst von diesem Konto nur die jährlichen Kosten.

 

Ok, das Geld für die Variablen, also die Gelder für Geschenke, Kleidung, Essen und Transportkosten, die legst du in die beschrifteten Umschläge. Jetzt weißt du, was du an Gelder für den Monat hast. Vielleicht musst du an einigen Stellen noch feilen, bis du das zufriedenstellend geklärt hast. Jetzt im Moment hört sich das aufwändig an, du wirst dich noch daran gewöhnen und dann wird das Monat für Monat einfacher.

 

Gib nicht mehr aus, als in den Briefumschlägen ist.

 

Wenn du jetzt erkennst, dass du kein Geld für Essen hast, denk daran zu streichen, was immer geht. Jetzt ist es erst mal wichtig aus den Schulden zu kommen oder noch besser erst, gar nicht Schulden zu bekommen.

 

Essen kannst du später noch, nein, nur ein kleiner Scherz.;-)

 

Es gibt so viele tolle Rezepte im Internet, wenn du da nichts findest, dann sind vielleicht deine Ansprüche zu hoch und solltest die mal überdenken.

Ich will und kann dir da nicht hereinreden, jeder muss wissen, was er tut und mit seinem Gewissen und seiner Familie vereinbaren kann.

 

Denke auch daran, dass du mit deinem Partner sprichst, viele Geldsorgen und Probleme kommen von mangelnder Kommunikation.

Wenn ihr beide ein gemeinsames Konto habt, könnt ihr alles zusammen rechnen, sollte jeder sein eigens Konto haben, zahlt jeder anteilig in das Ausgabenkonto ein. Wenn jemand mehr bekommt, dann ist der Anteil höher als der, der weniger verdient.

 

Du mussst weniger ausgeben, als du einnimmst.

 

 

Zitat Francis Bacon:

Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben, wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.

 

 

Nun bist du erfolgreich auf deine Weg zur finanzieller Freiheit. Gut gemacht.

 

Pass auf dich auf.

LG

Yvonne

 

 

 

 

 

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