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Woher hast du deine Glaubenssätze?


Datei: #36214031 | Urheber: Torbz/fotolia
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Anzweifeln der Glaubenssätze.

Kennst du den Spruch: Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters? Jeder sieht alles so, wie er es will, die Wahrheit bildet sich jeder selber aus alten Gedankenmustern, Sprüchen anderer oder auch eigenen und erlebten Gefühlen. So gesehen gibt es keine Wahrheit, denn jeder macht sich seine Welt so, wie sie ihm gefällt.
Schreibe dir deine “Wahrheit” über Geld auf und dann kommt das Anzweifeln dieser Aussagen.

  • Woher habe ich den Glauben?
  • Wer hat mir negatives Denken beigebracht?
  • Wieso habe ich solche Gedankenmuster?
  • Gab es irgendeine Situation, die mir diese Glaubenssätze beigebracht hat?
  • Ist dieser Glauben absurd oder unhaltbar?
  • Wenn ich diesen Glauben nicht ändere, was kostet mich das? Menschlich, zwischenmenschlich und emotional?
  • War dieser Mensch, der mir die Glaubenssätze beigebracht hat, ein Meister in seinem Fach und wusste, wovon er sprach?
  • Was kostet mich das letztendlich körperlich, wenn ich diesen Glauben nicht los werde? 
  • Was kostet mich das finanziell, wenn ich so weitermache?
  • Was kann ich verlieren, wenn ich alles anzweifel?
  • Wenn ich spare, Schulden abbaue und Rücklagen bilde. Wie fühle ich mich dann?
  • Anzweifeln, anzweifeln, anzweifeln! Wieso? Weshalb? Warum? Wann? Wer?

Mache aber alles schriftlich!
Woran du glaubst, liegt in deiner Hand und nur du und niemand anderes kann dir und deinem Geist Grenzen setzen.

Oben sprach ich von unserem Gehirn, der im Grunde genommen eine Festplatte ist, da ist alles gespeichert, was wir gehört und gesehen haben. Nicht immer sinnvolles ist so dabei. Wir suchen bewusst und unbewusst, nach Ereignissen, die unsere Meinung untermauert. Je mehr wir das hören, was unsere Meinung ist, desto stärker wird der Glauben. Wenn wir der Meinung sind, dass die Menschen böse sind, desto mehr sehen wir nur die negativen Sachen, die Menschen machen. Und lassen völlig außer Acht, dass es auch Gutes gibt.

 

Es gibt weder Gutes noch Böses, einzig wir selber geben Ereignissen und Taten ein positives oder negatives Label. Deine eigene Wahrnehmung entscheidet darüber, denk daran wenn du die Wahrheit suchst.

Wie, Geld verdirbt den Charakter oder Reiche kommen nicht in den Himmel und was weiß ich, noch was für einen Quatsch. Wir haben alle noch irgendwo tief im Innern die alten Aussagen und dummen Sprüche. Es gibt sogar Leute, die sagen, Gott will nicht, dass wir reich sind. Wo steht das? Man soll vorsorgen und sogar reich werden, dann aber mit anderen teilen.

Geld wird nicht den Charakter verderben, das mag für manche gelten, aber viele Menschen mit Geld sind auch Menschen, die ihr Geld und ihre Zeit mit Bedürftigeren teilen.

Wenn ich jetzt einen schlechten Charakter habe, dann ist es klar, dann erst recht.

Wir leihen uns die Erfahrungen von anderen aus, um unseren Glauben zu unterstützen, deshalb boomen all die Frage- und Antworthomepages und Ratgeber.
Jeder gibt dir Ratschläge und doch sind die Erfahrungen anderer nicht auf uns übertragbar. Woher hatte der Ratgebende seine Meinung? Aus seiner eigenen Erfahrung? Ist diese Person vielleicht gescheitert und versucht das jetzt zu rechtfertigen? Damit du seine Fehler nicht auch machst? Oder hatte der nur “Pech”?

Denk daran, nichts ist so, wie es sich uns darstellt. Die “Wahrheit” liegt im Auge des Betrachters. Ratschläge werden gut gemeint gegeben und sind doch meist das Zeichen, dass der Ratgebende an einer Stelle gescheitert ist.
Die Einteilung in gut und böse entscheiden wir und ist immer abhängig von unserer Erfahrung/Werten. Leider irren wir uns ständig.


Du kannst gerne Ratschläge annehmen, aber nur von Menschen, die schon dort sind, wo du gerne wärst.

 

Denk daran, wer gescheitert ist, sollte keine Ratschläge geben. Wer weiß, vielleicht “gewinnst” du dann ja, dann heißt es, du hast Glück gehabt und der Rat gebende nicht.

Manche Glaubenssätze sind  manchmal schlicht und einfach Schrott. Diese Glaubenssätze musst du ändern. Arbeite die Arbeitsblätter von der HP durch, dann weißt du, welche Einstellung du hast und kannst die dann umändern. Aber da sind wir noch nicht, noch sind wir bei dem anzweifeln.


Anders ausgedrückt kannst du anstatt Computer auch sagen Tisch mit Beinen:

Glaubenssätze sind wie ein Tisch mit Beinen. Die Tischplatte ist die Meinung, die von "Erfahrungen" getragen wird. Erfahrungen sind noch nicht mal die eigenen, sie könne auch gehörtes oder gelesenes sein. Je mehr Tischbeine, desto stärker der Glaube.

Kannst du mit Geld gut umgehen? Natürlich sagst du nein und hast Beweise, die das untermauern, die können aus Erfahrungen und dem Sichten deines Kontostandes sein. Du siehst, dass du nie Geld hast. Der Monat ist noch lang und du hast kein Geld mehr und das geht jeden Monat so. Also ist in dir der Glauben gereift, nicht mit Geld umgehen zu können.

Wir alle haben eine bestimmte Vorstellung von uns, eine Art Schablone und das wollen wir sein. Ob wir das wollen oder nicht, manchmal kommt die Schablone von uns selber und manchmal von anderen. Du wirst in eine Schablone gedrückt oder wirfst dich mit Freude in deine eigene Schablone und wir wollen dann so sein, wie wir denken, wie wir sein sollten.
Wir leihen uns die Erfahrungen von anderen aus, um unseren Glauben zu unterstützen, deshalb boomen all die Frage- und Antworthomepages und Ratgeber.
Jeder gibt dir Ratschläge und doch sind die Erfahrungen anderer nicht auf uns übertragbar. Woher hatte der Rat gebende seine Meinung? Aus seiner eigenen Erfahrung? Ist diese Person vielleicht gescheitert und versucht das jetzt zu rechtfertigen? Damit du seine Fehler nicht auch machst? Oder hatte der nur “Pech”?

"Glück ist nicht auf eine Fee zu hoffen, Glück ist vorbereitet zu sein und im richtigen Moment zuzuschlagen."

Ich weiß nicht, wer das gesagt hat aber es ist wahr.

 

 

Jetzt hast du erst mal was zu tun und ich wünsche dir viel Spaß beim Anzweifeln deiner Glaubenssätze.

 

Hast du irgendwelche Glaubenssätze? Wie arbeitest du daran?

 

Gruss

Yvonne

 

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