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Wie denkst Du über Schulden?

fotolia/garteneidechse
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Hallo und Willkommen,

 

ich hatte jetzt am Wochenende die Frage, wie stehe ich zu reich sein, was sind meine Glaubenssätze. Zuerst dachte ich mir, ich habe keine Glaubenssätze.

Weit gefehlt, auf einmal sprudelte es aus mir heraus.

 

Reich sein verbinde ich unter anderem mit arrogant sein, viel Arbeit und keine Freude, geizig sein, unfreundlich sein, andere über den Tisch ziehen. Und das ist jetzt nicht irgendwoher aufgegriffen. Solche Leute gibt es in meiner Familie, ich weiss, also wovon ich spreche.

 

Welche Glaubenssätze hast Du, wenn Du an reich sein denkst?

 

Nun denn, das will ich nicht sein. Ich nicht! Ich bin nicht geizig, ich bin nicht arrogant, dann lieber arm sein aber glücklich. Glücklich, was willst du denn damit sagen, Yvonne.

Es ist noch keiner glücklich ohne Geld geworden. Kein Geld zu haben stresst, Du kannst nicht mal Deine Kinder oder Partner auf den Weihnachtsmarkt einladen,

weil das wieder kostet. Etwas geht kaputt und Du kannst es nicht reparieren oder ganz einfach, eine Rechnung flattert ins Haus und Du hattest darüber vergessen.

 

Daher kommt wahrscheinlich auch die Angst Geld zu haben, lieber arm und voller Freude als reich und arrogant zu sein.

 

Was ich auch glaube ist, dass wir zuerst an unseren Glaubenssätzen arbeiten müssen, bevor wir reich werden können. Es ist bewiesen, dass unsere Gedanken uns formen.

Wie heisst es so schön, aus Gedanken werden Worte, aus Worten werden Taten, die Taten machen den Menschen aus.

Nicht genau so gesagt, aber das ist gemeint. Und das kann man jetzt 2-seitig sehen.

 

Wenn wir denken, Schulden sind gut und uns ist es egal, wie unsere Finanzen aussehen, da kann man kein richtig gutes Ergebnis erwarten. Du musst dahinter stehen, wenn Du sparen willst. Dir muss es Freude machen zu sparen, zu sehen, wie Du da wieder rauskommst und das von ganz alleine.

Ich kenne da jemanden, der sagt sparen ja, Schulden abbauen ja, aber zuerst kaufe ich ein Auto (mit einem Kredit natürlich), dann will er einen neuen Rechner und wer weiß,

was sonst noch kommt. So gibt das nichts. Jedes Mal, wenn er Geld sieht, kommt es...Reifen, Reparatur und so weiter.

 

Wir müssen zuerst an unseren Glaubenssätzen arbeiten, bevor wir wirklich erfolgreich sind. Und das ist gar nicht mal so schwer, wie man denkt.

 

Schreib Dir mal auf, wie Du über Geld und Reichtum denkst? Sei aber ehrlich zu Dir selbst.

Was denkst Du über Schulden, notwendig, ist egal, ob Du welche hast oder dass die Dir nicht das Leben geben, das Du gerne hättest?

 

Stell Dir mal vor, wie Dein Leben ohne Schulden wäre.

Keine Kredite oder andere Schulden.            Wäre toll nicht wahr? Was Du alles machen könntest! Lass mal Deinen Träumen freien Lauf. Träum mal 2 Minuten darüber. Aber nur 2 Minuten. :D

 

Und wenn ich Dir jetzt sage, das braucht kein Traum zu sein... glaubst Du mir?

 

Du hast jetzt gesehen, wie das Leben ohne Schulden wäre, willst Du das nicht haben? Frei sein, ohne Schulden, glücklich?

Jetzt sag nicht, Geld allein macht nicht glücklich. Ha, siehst Du das ist ein Glaubenssatz.  Geld macht nicht glücklich, das kannst nur Du alleine bewerkstelligen.

Aber es beruhigt ungemein und daran müssen wir arbeiten, an dem Glaubenssatz.

 

Ja, wie denn? Ganz einfach, wirklich.  Du hast Dir aufgeschrieben, was Du über Geld denkst, jetzt nimm deine Aussagen z.B. geizig. Tante Lotte war reich und so geizig,

vielleicht haben andere so darüber gedacht und gesprochen. Jetzt willst Du nicht so geizig wie die Tante sein.

Ersetze das jetzt mit: viele Menschen sind reich und geben freiwillig und viel ab.

 

Wie viele Reiche spenden freiwillig oder haben Stiftungen zum Wohle der Menschheit. Nehmen wir mal Bill Gates , Mark Zuckerberg oder wenn Dir deutsch lieber ist Karl-Heinz Böhm.

Jetzt sagst Du, ich will gar nicht reich sein, ich will nur meine Schulden loswerden.  Du solltest aber mehr wollen, denn es geht ja nicht nur um Schulden, Du "musst" sparen für die üblichen Katastrophen des Lebens sprich  Dir 3-6 Monatsgehälter ansparen. Es kann und wird immer was passieren, dass Dich unvorbereitet trifft, wie Arbeitslosigkeit, Tod oder schwere Krankheiten und dann stehst Du da. Hast Du etwas angespart für solche Notfälle, kann Dir nichts mehr passieren und Du kannst Dich neu orientieren und brauchst Dir keine Sorgen zu machen.

 

Das ist genau so wie mit Diäten, man fängt an und hinterher gibt man früher auf oder nimmt hinterher wieder zu.Genau so verhält es sich jetzt mit den Schulden und diese abarbeiten.

Du wirst die Schulden so los, aber wenn Du nicht Deine gesamte Einstellung zu Geld änderst, bist Du bald wieder da, wo Du jetzt bist.

 

 Was denkst Du? Habe ich recht?

 

Bis bald und passt gut auf euch auf.

Yvonne

 

 

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